Vorstellungsgespräch üben: Schulworkshop | Salah Abdeldayem

Schulworkshop für Klasse 8 bis 12: Kompakttraining für das erste Vorstellungsgespräch. Ergebnis: Das Handout „Vorstellungsgespräch: Zeig, wer du bist“.

Schulworkshop Vorstellungsgespräch: Zeig, wer du bist

Kompakttraining für das erste Vorstellungsgespräch. Ergebnis: Das Handout „Vorstellungsgespräch: Zeig, wer du bist“.

90 Minuten oder Halbtag

Schule · Klasse

Klassen 8 bis 12

Geeignet für

Vor dem ersten Vorstellungsgespräch sind die meisten Jugendlichen nervös, und das ist völlig normal. Der Workshop zeigt, dass ein Vorstellungsgespräch kein Verhör ist: Der Betrieb möchte wissen, wer jemand ist, ob die Person ins Team passt, Lust zu lernen hat und mit Menschen umgehen kann. Gleichzeitig prüfen die Jugendlichen, ob Beruf und Betrieb zu ihnen passen. Das Ziel ist nicht, perfekt zu wirken, sondern echt, interessiert, freundlich und motiviert.

42% 50%

Für wen dieses Modul gedacht ist

Für Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 12, die bald ein Vorstellungsgespräch für ein Praktikum oder einen Ausbildungsplatz haben. Einzeln buchbar oder als Vertiefung nach Modul C „Erfolgreich bewerben“.

Zusatzworkshop zum Programm Future Skills für Schule und Beruf, einzeln buchbar oder als Vertiefung nach Modul C.

Was Unternehmen wirklich sehen wollen

Freundlich auftreten

Interesse zeigen

Ehrlich antworten

Motiviert wirken

Respektvoll sprechen

Niemand erwartet perfekte Antworten.

Der erste Eindruck entsteht sofort

Freundlich begrüßen

Lächeln

Blickkontakt halten

Deutlich sprechen

Aufrecht sitzen

Pünktlich sein

Handy weg

Schnell unsicher wirken dagegen Nuscheln, auf den Boden schauen, Kaugummi kauen, genervt wirken oder ständig aufs Handy schauen.

Typische Fragen und gute Ideen für Antworten

„Erzähl mal etwas über dich.“
Statt: „Ich bin 16 und spiele Fußball.“
Besser: „Ich bin 16 Jahre alt, besuche gerade die 10. Klasse und arbeite gerne mit Menschen zusammen. Besonders interessieren mich praktische Aufgaben und Teamarbeit. In meiner Freizeit spiele ich Fußball, weil ich Bewegung und Zusammenarbeit mag.“

„Warum möchtest du diesen Beruf machen?“
Statt: „Keine Ahnung, klingt halt gut.“
Besser: „Der Beruf interessiert mich, weil ich gerne praktisch arbeite und den Umgang mit Menschen spannend finde.“

„Was sind deine Stärken?“
Statt: „Ich bin zuverlässig.“
Besser: „Wenn ich Aufgaben bekomme, erledige ich sie meistens direkt und pünktlich. In Gruppenarbeiten kann man sich gut auf mich verlassen.“

„Was sind deine Schwächen?“
Besser: „Am Anfang bin ich manchmal etwas nervös. Wenn ich mich eingearbeitet habe, werde ich aber sicherer.“

„Warum sollten wir gerade dich nehmen?“
Besser: „Ich bin motiviert, lerne schnell und bin bereit, Neues auszuprobieren. Außerdem arbeite ich gerne mit anderen zusammen.“

Eigene Fragen zeigen Interesse

Auf „Haben Sie noch Fragen?“ ist „Nein“ die schwächste Antwort. Besser sind Fragen wie:

Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?

Welche Aufgaben haben Azubis am Anfang?

Wie läuft die Einarbeitung ab?

Was gefällt Ihnen besonders an der Arbeit hier?

Körpersprache und Nervosität

Sicher wirken Blickkontakt, ruhiges Sitzen, ein freundlicher Blick, klare Sprache und aufmerksames Zuhören. Gegen Nervosität hilft:

Das Gespräch vorher üben

Fragen vorbereiten

Langsam sprechen

Tief atmen

Nicht perfekt sein wollen

Mini-Checkliste vor dem Gespräch

Adresse prüfen

Pünktliche Anfahrt planen

Passende Kleidung auswählen

Handy lautlos

Informationen über den Betrieb anschauen

Eigene Fragen überlegen

So wird geübt

Die Jugendlichen formulieren ihre eigene Selbstvorstellung, verbessern Antworten auf typische Fragen gemeinsam, bereiten eigene Fragen an den Betrieb vor und probieren aus, wie Körpersprache wirkt.

Im Halbtag zusätzlich

Mehr Zeit für Übungsgespräche in Rollen, mit Rückmeldung zur eigenen Wirkung und zu den Antworten.

Ergebnis: Das Handout „Vorstellungsgespräch: Zeig, wer du bist“

Zum Nachlesen vor dem echten Gespräch. Es enthält:

Antwortideen für typische Fragen

Eigene Fragen an den Betrieb

Tipps zu Körpersprache und gegen Nervosität

Mini-Checkliste für den Tag des Gesprächs

Häufige Fragen von Schulen

Wie hängt der Workshop mit Modul C zusammen?

Modul C „Erfolgreich bewerben“ behandelt den ganzen Bewerbungsprozess, vom Lebenslauf bis zum Praktikum. Dieser Workshop konzentriert sich ganz auf das Vorstellungsgespräch und eignet sich als Vertiefung danach oder als eigener Termin kurz vor der Bewerbungsphase.

Wo findet der Workshop statt?

Vor Ort an der Schule oder online, in Deutschland und im Ausland.

Ist das ein Test oder eine Diagnose?

Nein. Die Jugendlichen schätzen sich selbst ein, tauschen sich aus und halten ihre Erkenntnisse fest. Der Workshop verspricht keinen bestimmten Berufsweg.

Auf Anfrage, je nach Format (90 Minuten oder Halbtag), Zahl der Module und Ort (vor Ort, online oder im Ausland).

Schulworkshop Modul E: Klar kommunizieren

Sprechen, zuhören, verstehen. Ergebnis: Mein Kommunikations-Check.

Schulworkshop Modul D: Erfolgreich starten

Future Skills für Ausbildung und Beruf. Ergebnis: Mein persönlicher Future Skills Plan.

Schulworkshop Modul C: Erfolgreich bewerben

Der Weg zum Praktikum oder Ausbildungsplatz. Ergebnis: Mein persönlicher Bewerbungsfahrplan.