Was dich beschäftigt: 80 Themen junger Erwachsener, ehrlich eingeordnet
Von Selbstzweifeln bis Jobsuche: 80 Themen mit ehrlicher Einordnung, wobei Coaching hilft und wann Beratung, Therapie oder ärztliche Hilfe besser passt.
80 Themen
Was dich gerade beschäftigt
Themen, die viele junge Erwachsene kennen, egal woher sie kommen. Zu jedem steht hier ehrlich, wobei Coaching helfen kann und wann eine andere Hilfe besser passt.
Zu den Themen
Kostenloses Kennenlerngespräch
Für junge Erwachsene ab 18
Ehrlich eingeordnet, auch wo Coaching nicht passt
Kein Formular, kein Test
Wenn es gerade akut ist
Wenn du in Gefahr bist oder daran denkst, dir etwas anzutun, wende dich sofort an den Notruf dort, wo du gerade bist, oder an eine Krisenberatung in deiner Nähe. Diese Seite und mein Coaching sind kein Krisenangebot.
Worum es hier geht
Diese Seite richtet sich an junge Erwachsene ab 18. Die Themen reichen von Selbstzweifeln und Familienkonflikten über Studium und Beruf bis zu Fragen nach Sinn und Glauben. Manche davon kennen fast alle, andere betreffen nur wenige, und keines davon ist ein Grund, sich zu schämen.
Die Liste ist eine Sammlung von Themen, keine wissenschaftliche Einteilung und keine Diagnose. Sie soll dir helfen, dein Anliegen einzuordnen und eine passende nächste Anlaufstelle zu finden.
Coaching ist keine Psychotherapie und keine medizinische Behandlung. Wo ein Thema dorthin gehört, steht das deutlich dabei.
Was in dir vorgeht
Was in Kopf und Gefühl passiert: Selbstzweifel, Angst, Grübeln, fehlende Motivation, Einsamkeit oder Schuldgefühle. Manches davon lässt sich im Coaching angehen, manches gehört zuerst zu einer Ärztin, einem Arzt oder in eine Psychotherapie.
Ständige Angst ohne klaren Grund
Eine innere Unruhe, die fast immer da ist, auch wenn gerade nichts Bestimmtes passiert. Oft zeigt sie sich eher im Körper als in Gedanken: Herzklopfen, Anspannung, schlechter Schlaf.
Wenn die Angst seit Wochen anhält oder deinen Alltag einschränkt, sprich mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer psychotherapeutischen Fachperson. Anhaltende Angst lässt sich behandeln, und dort Hilfe zu suchen ist ein normaler, vernünftiger Schritt.
Niedergeschlagenheit und Verlust von Sinn
Alles fühlt sich schwer und leer an, Dinge, die dir früher wichtig waren, sagen dir kaum noch etwas. Das ist keine Charakterschwäche und kein Mangel an Willen.
Wenn du dich seit mehr als zwei Wochen fast täglich so fühlst, wende dich an eine Ärztin, einen Arzt oder eine psychotherapeutische Fachperson. Depressionen sind häufig und behandelbar. Wenn du an Selbstverletzung oder Suizid denkst, ruf sofort den Notruf an.
Angst vor dem Scheitern
Du schiebst Entscheidungen und Projekte auf, weil ein Fehler sich anfühlt, als würde er etwas über deinen Wert aussagen. Lieber gar nicht anfangen als scheitern.
Angst vor Erfolg und Verantwortung
Eine neue Rolle, mehr Verantwortung, ein sichtbarer Erfolg: Was du dir wünschst, macht dir gleichzeitig Angst. Manchmal bremst du dich kurz vor dem Ziel selbst aus.
Wenig Selbstvertrauen
Du traust dir weniger zu, als du eigentlich kannst. Andere sehen deine Fähigkeiten oft deutlicher als du selbst.
Selbstkritik und ständiges Vergleichen
In deinem Kopf läuft eine strenge Stimme, die selten zufrieden ist. Und fast immer scheint jemand anderes weiter, schneller oder besser zu sein.
Unterdrückte Gefühle
Du hast gelernt, Gefühle für dich zu behalten, und funktionierst nach außen. Innen staut sich aber manches, das irgendwann unpassend herauskommt oder müde macht.
Wer bin ich eigentlich?
Zwischen Erwartungen von Familie, Freundeskreis, Kultur und eigenen Wünschen weißt du manchmal nicht, was wirklich zu dir gehört. Viele erleben das zwischen Ausbildung und erstem Job oder zwischen zwei Kulturen.
Schwierigkeiten, dich auszudrücken
Du weißt, was du denkst, aber in Gesprächen, Meetings oder Diskussionen kommt es nicht so heraus, wie du es meinst, oder gar nicht.
Zerstreutheit und Konzentrationsprobleme
Du setzt dich an eine Aufgabe und bist nach wenigen Minuten woanders, im Kopf oder auf dem Handy. Am Ende des Tages war viel los, aber wenig ist fertig.
Keine Motivation mehr
Du weißt eigentlich, was zu tun wäre, aber der Antrieb fehlt. Ziele, die dich früher gezogen haben, fühlen sich fremd oder egal an.
Zu viel Schlaf oder anhaltende Schlaflosigkeit
Du liegst nachts wach und grübelst, oder du schläfst sehr viel und bist trotzdem erschöpft. Beides kann den ganzen Tag verändern.
Anhaltende Schlafprobleme gehören zuerst in ärztliche Hände. Eine Ärztin oder ein Arzt kann körperliche Ursachen klären und bei Bedarf weitere Hilfe empfehlen.
Zu starke Abhängigkeit von anderen
Deine Stimmung hängt stark davon ab, ob bestimmte Menschen sich melden, dich mögen oder zustimmen. Allein zu entscheiden fällt dir schwer.
Einsam, obwohl Menschen um dich sind
Du bist selten allein und fühlst dich trotzdem nicht gesehen. Gespräche bleiben an der Oberfläche, und das, was dich wirklich beschäftigt, teilst du mit niemandem.
Angst vor Ablehnung oder Verlassenwerden
Du passt dich an, um niemanden zu verlieren, und vermeidest Situationen, in denen du abgelehnt werden könntest. Das schützt kurzfristig und engt auf Dauer ein.
Dich selbst wenig kennen
Du reagierst oft, bevor du merkst, was in dir los ist. Was du wirklich willst und was dich antreibt, ist dir selbst nicht ganz klar.
Sehr empfindlich auf Kritik
Eine kritische Bemerkung trifft dich tief und beschäftigt dich lange, auch wenn sie sachlich gemeint war. Rückmeldungen gehst du deshalb eher aus dem Weg.
Zu viel nachdenken
Du gehst Entscheidungen und Gespräche immer wieder im Kopf durch, spielst Varianten durch und kommst trotzdem nicht weiter. Das Denken ersetzt das Handeln.
Festhängen in der Vergangenheit und belastende Kindheitserfahrungen
Erlebnisse aus der Kindheit oder Jugend wirken bis heute nach, in Gedanken, Gefühlen oder Beziehungen. Manches davon kommt immer wieder hoch, ohne dass du es willst.
Für die Verarbeitung belastender oder traumatischer Erfahrungen ist eine psychotherapeutische Fachperson die richtige Anlaufstelle, idealerweise mit Erfahrung in Traumatherapie.
Ständige Schuldgefühle
Du fühlst dich oft schuldig, auch für Dinge, die nicht in deiner Hand liegen. Wenn du an dich denkst, kommt schnell das Gefühl, egoistisch zu sein.
Familie und Umfeld
Druck, Vergleiche und Konflikte in der Familie: wenn deine Eltern mitentscheiden wollen, Gespräche festgefahren sind oder dir zu Hause Unterstützung fehlt.
Familiendruck bei wichtigen Entscheidungen
Bei Studium, Beruf, Wohnort oder Partnerwahl reden viele mit, und oft wiegt die Meinung der Familie schwerer als deine eigene. Du willst niemanden enttäuschen und auch nicht dein Leben nach fremden Plänen führen.
Vergleiche mit Geschwistern oder Verwandten
Die Schwester mit dem besseren Abschluss, der Cousin mit dem sicheren Job: Du wirst gemessen, oft ohne dass es jemand böse meint, und fühlst dich dabei klein.
Wenn Eltern sich in alles einmischen
Du bist erwachsen, aber deine Eltern entscheiden noch mit, wohin du gehst, mit wem du Zeit verbringst oder wie du dein Geld ausgibst. Oft aus Liebe und Sorge, und trotzdem fehlt dir Luft.
Konflikte zwischen den Generationen
Deine Eltern sind in einer anderen Zeit aufgewachsen, mit anderen Werten, Chancen und Sorgen. Was dir selbstverständlich erscheint, wirkt auf sie fremd, und umgekehrt.
Schwierige Kommunikation mit den Eltern
Gespräche mit deinen Eltern laufen immer gleich: Ein Satz, und schon seid ihr im alten Streit. Oder du sagst lieber gar nichts mehr.
Zwangsheirat oder Druck, früh zu heiraten
Familie oder Umfeld drängen dich zu einer Ehe, die du nicht oder noch nicht willst. Der Druck reicht von ständigen Fragen bis zu Drohungen.
Niemand darf dich zu einer Ehe zwingen. Wenn du bedroht, eingesperrt oder unter Druck gesetzt wirst, wende dich an eine Fachberatungsstelle für Zwangsheirat oder Gewalt, an eine Vertrauensperson oder bei Gefahr sofort an die Polizei.
Kein Vorbild in der Familie
Für den Weg, den du gehen willst, gibt es in deiner Familie niemanden, der ihn schon gegangen ist. Du musst vieles allein herausfinden.
Erziehung durch Angst statt Verständnis
Du bist mit Strafen, Drohungen oder Beschämung groß geworden, weniger mit Erklärungen. Heute merkst du, wie das deinen Umgang mit Fehlern, Autoritäten oder dir selbst prägt.
Dauerhafte Konflikte in der Familie
Zu Hause herrscht oft Spannung, zwischen den Eltern, mit Geschwistern oder mit dir. Du stehst zwischen den Fronten oder ziehst dich zurück, um Ruhe zu haben.
Wenig emotionale Unterstützung von der Familie
Für Essen, Geld oder Ratschläge ist gesorgt, aber über Gefühle wird kaum gesprochen. Mit dem, was dich wirklich bewegt, bleibst du allein.
Studium und Beruf
Studienwahl, Lust aufs Studium, Jobsuche, Sorgen um die berufliche Zukunft und Ärger im Job: Themen, bei denen Coaching und berufliche Orientierung oft gut helfen können.
Arbeitslosigkeit und schwierige Jobsuche
Du schreibst Bewerbungen und bekommst Absagen oder gar keine Antwort. Mit jeder Woche wächst der Druck, finanziell und im Selbstwert.
Kaum berufliche Entwicklungsmöglichkeiten
Du arbeitest, aber es geht nicht voran: keine neuen Aufgaben, keine Beförderung, kein Lernen. Du fragst dich, ob du bleiben oder wechseln sollst.
Ausbeutung und niedrige Bezahlung
Unbezahlte Überstunden, ein Lohn, der kaum reicht, Aufgaben weit über deine Rolle hinaus: Du fühlst dich ausgenutzt und siehst gleichzeitig wenig Alternativen.
Keine Lust mehr aufs Studium
Vorlesungen, Hausarbeiten, Prüfungen: Du schiebst alles vor dir her und fragst dich, wofür du das eigentlich machst.
Studienfach von der Familie bestimmt
Du studierst, was deine Familie für sinnvoll hält, etwa Medizin, Jura oder Ingenieurwesen, und spürst immer deutlicher, dass dein Interesse woanders liegt.
Wenig Praxiserfahrung und Fähigkeiten
Dein Abschluss ist da, aber in Stellenanzeigen wird Erfahrung verlangt, die du noch nicht hast. Du weißt nicht, wie du die Lücke schließen sollst.
Angst vor der beruflichen Zukunft
Welcher Beruf hat noch Zukunft? Was, wenn du die falsche Richtung wählst? Die Fragen sind groß, und die Antworten bleiben unklar.
Auswandern, weil es keine andere Wahl zu geben scheint
Du denkst über das Auswandern nach, weniger aus Abenteuerlust als aus Mangel an Perspektiven. Oder du bist schon gegangen und ringst mit dem, was du zurückgelassen hast.
Ungerecht behandelt oder nicht wertgeschätzt im Job
Andere bekommen die interessanten Aufgaben oder die Anerkennung für deine Arbeit. Du strengst dich an, und es wird kaum gesehen.
Arbeit und Privatleben vereinbaren
Die Arbeit frisst Abende und Wochenenden, Freundschaften und Familie kommen zu kurz. Und wenn du frei hast, bist du gedanklich trotzdem im Job.
Liebe und Beziehungen
Freundschaft, Liebe und Partnerschaft: Angst vor Ablehnung oder Bindung, Abhängigkeit, Trennung und Untreue. Bei manchen dieser Themen passt eine Paarberatung oder Therapie besser als Coaching.
Oberflächliche oder belastende Beziehungen
Du hast viele Kontakte, aber wenige, bei denen du dich wirklich wohlfühlst. Manche Beziehungen kosten dich mehr Kraft, als sie dir geben.
Emotionale Untreue
Du wurdest betrogen, oder du bist selbst einem anderen Menschen innerlich nähergekommen, als es deine Beziehung erlaubt. Vertrauen und Selbstbild geraten ins Wanken.
Starke Abhängigkeit vom Partner oder der Partnerin
Dein Alltag, deine Stimmung und dein Selbstwert drehen sich fast nur um die andere Person. Ohne sie fühlst du dich verloren, und die Angst, sie zu verlieren, ist ständig da.
Wenn eine Beziehung dich so stark bestimmt, dass du darunter leidest, ist eine psychotherapeutische Fachperson die richtige Anlaufstelle. Wenn die Beziehung mit Kontrolle oder Gewalt verbunden ist, wende dich an eine Beratungsstelle gegen Gewalt.
Nicht mehr wissen, was echte Liebe ist
Zwischen Filmen, sozialen Medien, Erwartungen der Familie und eigenen Enttäuschungen weißt du nicht mehr, was Liebe für dich eigentlich bedeutet.
Schwierigkeiten, gesunde Beziehungen aufzubauen
Freundschaften oder Partnerschaften enden immer wieder ähnlich, oder sie kommen gar nicht erst zustande. Du fragst dich, was du anders machen könntest.
Erwartungsdruck rund um Heirat oder Verlobung
Wann heiratest du, wen, wie groß wird die Feier, was muss vorhanden sein? Viele haben Erwartungen, und deine eigenen gehen darin leicht unter.
Angst vor Bindung
Sobald eine Beziehung, ein Job oder eine Entscheidung verbindlich wird, willst du zurück. Freiheit fühlt sich sicherer an als Festlegung.
Untreue im Netz
Heimliche Chats, Likes, Kontakte zu Ex-Partnern: Wo Untreue beginnt, wird online schnell unklar, und genau darüber entstehen Misstrauen und Streit.
Rückzug nach dem Ende einer Beziehung
Nach einer Trennung ziehst du dich zurück, gemeinsame Freunde fehlen, und der Alltag fühlt sich leer an. Es fällt schwer, wieder Fuß zu fassen.
Emotionale Abhängigkeit von einem Menschen
Du kommst von einem Menschen nicht los, auch wenn die Beziehung dir schadet oder schon vorbei ist. Gedanken, Gefühle und Entscheidungen kreisen um diese Person.
Eine psychotherapeutische Fachperson ist die richtige Anlaufstelle, wenn du merkst, dass du allein nicht loskommst. Bei Kontrolle, Drohungen oder Gewalt helfen Beratungsstellen gegen Gewalt.
Digitales Leben
Handy, soziale Medien und Spiele: Ablenkung, ständiges Vergleichen, Cybermobbing und das Gefühl, mehr online zu leben als im Alltag.
Zu viel Zeit in sozialen Medien
Du greifst zum Handy, ohne es zu merken, und aus fünf Minuten wird eine Stunde. Danach fühlst du dich eher leerer als entspannt.
Ständiges Vergleichen im Netz
Online sehen alle erfolgreicher, schöner und glücklicher aus. Du weißt, dass das ausgewählte Ausschnitte sind, und fühlst dich trotzdem schlechter.
Zeit und Produktivität ans Handy verlieren
Du nimmst dir viel vor, aber Benachrichtigungen, Videos und Chats zerschneiden den Tag. Am Abend fehlt dir die Zeit für das, was dir wichtig war.
Mobbing im Netz
Du wirst online beleidigt, bloßgestellt, bedroht oder es werden Bilder von dir verbreitet. Das hört nicht an der Haustür auf und kann sehr belasten.
Sichere Beweise mit Screenshots, melde die Inhalte bei der Plattform und sprich mit einer Vertrauensperson. Bei Drohungen, Erpressung oder intimen Bildern wende dich an die Polizei und an eine Beratungsstelle für Betroffene von Gewalt im Netz.
Flucht aus dem Alltag in die virtuelle Welt
Online fühlt sich vieles leichter an als im echten Leben: Anerkennung, Kontakte, Erfolg. Das echte Leben bleibt dafür liegen.
Unsicher im persönlichen Gespräch
Im Chat fällt dir vieles leicht, aber im direkten Gespräch, am Telefon oder in einer Gruppe wirst du unsicher und weißt nicht, was du sagen sollst.
Wenn Spielen außer Kontrolle gerät
Du spielst länger, als du willst, und anderes tritt in den Hintergrund: Schlaf, Studium, Arbeit, Freunde. Aufhören fällt schwer, auch wenn du es dir vornimmst.
Wenn du das Spielen trotz negativer Folgen nicht mehr steuern kannst, wende dich an eine Suchtberatung. Viele beraten auch zu Computerspielen, oft kostenlos und vertraulich.
Zerstreut durch die Flut an Informationen
Podcasts, Artikel, Kurse, Ratschläge: Du nimmst ständig Neues auf, aber es entsteht wenig Klarheit und noch weniger Handlung.
Sich nach außen perfekt darstellen
Online und offline zeigst du vor allem die gelungenen Seiten. Das kostet Kraft, und manchmal hast du das Gefühl, niemand kennt dich wirklich.
Schwierigkeiten, wirklich zuzuhören
Während andere sprechen, bist du in Gedanken schon bei deiner Antwort oder bei etwas ganz anderem. Andere fühlen sich dann nicht gehört, und Missverständnisse häufen sich.
Gesellschaft und Kultur
Ungleiche Chancen, Traditionen, Vetternwirtschaft oder fehlendes Vertrauen in Institutionen: Themen, die größer sind als ein einzelner Mensch. Coaching löst sie nicht, kann aber helfen zu sehen, was in deiner Hand liegt.
Fehlende soziale Gerechtigkeit
Du erlebst, dass Chancen ungleich verteilt sind, nach Herkunft, Geld oder Beziehungen. Das macht wütend und manchmal mutlos.
Wenige wirtschaftliche Chancen
Gute Jobs sind rar, Löhne niedrig, Mieten hoch. Selbst mit Abschluss scheint ein sicheres Leben schwer erreichbar.
Spannung zwischen religiösen Werten und Alltag
Was du glaubst und was dein Alltag verlangt, passt nicht immer zusammen, etwa im Job, an der Uni oder im Freundeskreis. Das kann verunsichern.
Druck durch Sitten und Traditionen
Erwartungen deines Umfelds, wie man lebt, sich kleidet, arbeitet oder heiratet, schränken deine Entscheidungen ein. Du willst dazugehören und trotzdem du selbst sein.
Keine sicheren Räume, um offen zu sprechen
Es gibt wenige Orte, an denen du ehrlich sagen kannst, was du denkst oder fühlst, ohne Folgen oder Urteile zu fürchten.
Vorurteile gegenüber Psychotherapie
In vielen Familien und Kulturen gilt Psychotherapie als Schwäche oder Schande. Wer Hilfe braucht, sucht sie deshalb oft spät oder gar nicht.
Ungleichheit und Vetternwirtschaft
Jobs und Chancen gehen an die, die jemanden kennen, nicht an die, die am besten passen. Leistung allein scheint nicht zu reichen.
Wenig Vertrauen in öffentliche Einrichtungen
Ämter, Schulen, Behörden: Du hast erlebt, dass sie nicht helfen oder dich nicht ernst nehmen. Deshalb wendest du dich auch dann nicht an sie, wenn du es könntest.
Ausgrenzung und politischer Frust
Du hast das Gefühl, dass deine Stimme nicht zählt und Entscheidungen über deinen Kopf hinweg getroffen werden.
Kaum junge Vorbilder
Du siehst wenige Menschen in deinem Alter und deiner Lebenslage, die einen Weg gegangen sind, den du dir auch vorstellen kannst.
Sinn und Spiritualität
Fragen nach Sinn, Glauben, Zugehörigkeit und innerem Frieden. Bei religiösen und existenziellen Fragen sind oft andere Ansprechpersonen passender als ein Coaching.
Kein Sinn, kein Ziel im Leben
Du funktionierst im Alltag, aber die Frage, wofür das alles gut ist, lässt dich nicht los. Ziele, die andere haben, fühlen sich für dich leer an.
Schwächere Beziehung zu Gott oder spirituelle Schuldgefühle
Du fühlst dich deinem Glauben ferner als früher oder hast das Gefühl, ihm nicht gerecht zu werden. Das belastet dich.
Angst vor dem Tod oder dem Ungewissen
Gedanken an den Tod, an Krankheit oder an eine ungewisse Zukunft kommen immer wieder und machen dir Angst.
Orientierungslos und ohne Zugehörigkeit
Du fühlst dich nirgends ganz zu Hause: nicht in der Familie, nicht im Freundeskreis, manchmal nicht im Land, in dem du lebst.
Konflikt zwischen Religion und Wissenschaft oder Werten und Wirklichkeit
Was du gelernt hast und was du heute liest oder erlebst, scheint sich zu widersprechen. Du suchst nach einer Haltung, die beides ernst nimmt.
Große Lebensfragen: Warum bin ich hier?
Fragen nach dem Sinn des Lebens, nach deinem Platz in der Welt oder nach dem, was danach kommt, beschäftigen dich stark.
Frust über Ungerechtigkeit in der Welt
Nachrichten über Kriege, Armut und Unrecht lassen dich wütend, traurig oder ohnmächtig zurück.
Schwer, inneren Frieden zu finden
Auch in ruhigen Momenten bist du innerlich unruhig. Du sehnst dich nach Gelassenheit und weißt nicht, wo du anfangen sollst.
Echte Spiritualität im Lärm des Alltags vermissen
Zwischen Terminen, Bildschirmen und Erwartungen bleibt kaum Raum für Stille, Gebet oder Besinnung, und du vermisst das.
Das Gefühl, dass nichts mehr Freude macht
Dinge, die dir früher Freude gemacht haben, lassen dich kalt. Alles wirkt grau und gleichgültig.
Wenn du seit mehr als zwei Wochen kaum noch Freude oder Interesse empfindest, sprich mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer psychotherapeutischen Fachperson. Das kann ein Zeichen einer Depression sein, und die ist behandelbar. Bei Gedanken an Suizid ruf sofort den Notruf an.
Wer hilft wobei?
Coaching
Für Entscheidungen, berufliche Orientierung, Kommunikation und persönliche Entwicklung. Blickt nach vorn, auf konkrete Situationen und nächste Schritte.
Beratungsstellen
Für Lebensfragen, Familie, Studium, Schulden, Sucht oder Gewalt. Oft kostenlos und vertraulich. Viele Hochschulen haben eine eigene psychologische Beratung.
Psychotherapie und ärztliche Hilfe
Für anhaltende Angst, Niedergeschlagenheit, Schlafprobleme, belastende Erfahrungen oder Sucht. Ein erster Schritt kann deine Hausärztin oder dein Hausarzt sein.
Rechts- und Fachberatung, Notruf
Für Arbeitsrecht, Aufenthalt, Diskriminierung oder Zwang. Bei akuter Gefahr gilt immer: Notruf oder Polizei.
Häufige Fragen
Ist diese Seite eine Diagnose?
Nein. Die Beschreibungen zeigen, wie sich ein Thema anfühlen kann. Ob eine Erkrankung vorliegt, kann nur eine Ärztin, ein Arzt oder eine psychotherapeutische Fachperson beurteilen.
Ist Coaching dasselbe wie Psychotherapie?
Nein. Coaching blickt nach vorn, auf Entscheidungen, Richtung und Entwicklung. Es behandelt keine psychischen Erkrankungen und ersetzt keine Therapie. Wenn ein Anliegen dorthin gehört, sage ich das offen.
Für wen ist diese Seite gedacht?
Für junge Erwachsene ab 18, unabhängig von Herkunft, Sprache oder kulturellem Hintergrund. Mein Coaching richtet sich an Erwachsene.
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Sie ist eine Sammlung von Themen, die junge Erwachsene häufig beschäftigen. Sie ist keine wissenschaftliche Klassifikation und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
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