Cybermobbing: was du tun kannst und wo du Hilfe bekommst
Online beleidigt, bloßgestellt oder bedroht? Warum du Beweise sichern solltest, wo du Inhalte meldest und welche Stellen dir zuerst helfen.
Du wirst online beleidigt, bloßgestellt, bedroht oder es werden Bilder von dir verbreitet. Das hört nicht an der Haustür auf und kann sehr belasten.
Woran du es merken kannst
- Du bekommst beleidigende, demütigende oder bedrohliche Nachrichten.
- Es werden Bilder, Gerüchte oder private Informationen über dich verbreitet.
- Du hast Angst, Nachrichten zu öffnen oder online zu gehen.
- Du ziehst dich zurück und schämst dich, obwohl andere im Unrecht sind.
Fragen an dich
Es gibt keine richtigen Antworten. Nimm die Frage mit, die bei dir hängen bleibt.
- Hast du die Nachrichten oder Beiträge schon mit Screenshots gesichert?
- Welcher Mensch in deinem Umfeld könnte dich jetzt unterstützen?
- Weißt du, wie du die Inhalte bei der Plattform meldest?
- Wird dir gedroht oder wirst du erpresst? Dann ist die Polizei die richtige Stelle.
Wann andere Hilfe besser passt
Sichere Beweise mit Screenshots, melde die Inhalte bei der Plattform und sprich mit einer Vertrauensperson. Bei Drohungen, Erpressung oder intimen Bildern wende dich an die Polizei und an eine Beratungsstelle für Betroffene von Gewalt im Netz.
Was Coaching leisten kann
Coaching ist hier nicht die passende Hilfe. Zuerst geht es um deinen Schutz.
Wenn es gerade zu viel ist
Coaching ist keine Psychotherapie und kein Krisenangebot. Wenn du in Gefahr bist oder daran denkst, dir etwas anzutun, wende dich sofort an den Notruf dort, wo du gerade bist, oder an eine Krisenberatung in deiner Nähe.
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Diese Seite beschreibt Erfahrungen, die viele Menschen kennen. Sie ist keine Diagnose und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Beratung.