Besser zuhören: eine Fähigkeit, die sich trainieren lässt
Wenn andere sich nicht gehört fühlen: Anzeichen, Fragen zum Nachdenken und wie Coaching aktives Zuhören in echten Situationen übt.
Während andere sprechen, bist du in Gedanken schon bei deiner Antwort oder bei etwas ganz anderem. Andere fühlen sich dann nicht gehört, und Missverständnisse häufen sich.
Woran du es merken kannst
- Du unterbrichst andere, weil du deinen Gedanken nicht verlieren willst.
- Nach einem Gespräch erinnerst du dich kaum, was die andere Person gesagt hat.
- Du gibst schnell Ratschläge, bevor du verstanden hast, worum es geht.
- Andere sagen dir, dass du nicht richtig zuhörst.
Fragen an dich
Es gibt keine richtigen Antworten. Nimm die Frage mit, die bei dir hängen bleibt.
- Bei wem fühlst du dich wirklich gehört, und was macht diese Person anders?
- Was passiert in dir, während andere sprechen?
- Welche Frage könntest du stellen, bevor du antwortest?
- In welchem Gespräch dieser Woche willst du bewusst zuerst zuhören?
Wobei Coaching helfen kann
Zuhören lässt sich trainieren. Im Coaching üben wir Nachfragen, Zusammenfassen und das Aushalten von Pausen, im Job, in der Familie und in Beziehungen.
Wann andere Hilfe besser passt
Wenn Zuhören vor allem durch starke Unruhe oder Konzentrationsprobleme in allen Lebensbereichen erschwert wird, lass das ärztlich abklären.
Wenn es gerade zu viel ist
Coaching ist keine Psychotherapie und kein Krisenangebot. Wenn du in Gefahr bist oder daran denkst, dir etwas anzutun, wende dich sofort an den Notruf dort, wo du gerade bist, oder an eine Krisenberatung in deiner Nähe.
Möchtest du darüber sprechen?
Im kostenlosen 20-minütigen Kennenlerngespräch schauen wir, ob Coaching für dein Anliegen der richtige Weg ist. Wenn nicht, sage ich dir das offen.
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