Niedergeschlagen, leer, antriebslos: wann du Hilfe suchen solltest

Alles fühlt sich schwer und leer an? Woran sich anhaltende Niedergeschlagenheit zeigen kann und warum ärztliche oder therapeutische Hilfe zuerst kommt.

Was in dir vorgeht

Alles fühlt sich schwer und leer an, Dinge, die dir früher wichtig waren, sagen dir kaum noch etwas. Das ist keine Charakterschwäche und kein Mangel an Willen.

Woran du es merken kannst

  • Dinge, die dir früher Freude gemacht haben, sagen dir kaum noch etwas.
  • Selbst kleine Aufgaben kosten dich viel Kraft.
  • Du ziehst dich von Menschen zurück, die dir eigentlich wichtig sind.
  • Die Frage, wofür das alles gut sein soll, lässt dich nicht los.

Fragen an dich

Es gibt keine richtigen Antworten. Nimm die Frage mit, die bei dir hängen bleibt.

  • Wie lange fühlst du dich schon so?
  • Gibt es einen Menschen, dem du sagen könntest, wie es dir wirklich geht?
  • Was wäre ein erster kleiner Schritt, um Hilfe zu bekommen, etwa ein Termin bei deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt?
  • Was würdest du einem Freund raten, dem es so geht wie dir?

Wann andere Hilfe besser passt

Wenn du dich seit mehr als zwei Wochen fast täglich so fühlst, wende dich an eine Ärztin, einen Arzt oder eine psychotherapeutische Fachperson. Depressionen sind häufig und behandelbar. Wenn du an Selbstverletzung oder Suizid denkst, ruf sofort den Notruf an.

Was Coaching leisten kann

Coaching ist keine Behandlung einer Depression und kann sie nicht ersetzen. Später, wenn es dir stabiler geht, kann Coaching helfen, wieder Richtung und nächste Schritte zu finden.

Wenn es gerade zu viel ist

Coaching ist keine Psychotherapie und kein Krisenangebot. Wenn du in Gefahr bist oder daran denkst, dir etwas anzutun, wende dich sofort an den Notruf dort, wo du gerade bist, oder an eine Krisenberatung in deiner Nähe.

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Diese Seite beschreibt Erfahrungen, die viele Menschen kennen. Sie ist keine Diagnose und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Beratung.

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